Sonys DCR PC350 – Speicher für Mini-DV-Camcorder oder Handys

Die Sony Corporation ist der zweitgrößte japanische Elektronikkonzern mit Sitz in Shinagawa nahe Tokio, gegründet 1946. Schon früh konzentrierte man sich auf die Unterhaltungselektronik und produzierte unter anderem Transistorradios und den bekannten Walkman. Neben zahlreichen anderen Produkten wie der Playstation und der PC- und Notebook-Serie Vaio stellt Sony auch Camcorder her und vertreibt diese weltweit.
Die von Sony entwickelte Camcorder-Serie DCR wird auch heute noch hergestellt – allerdings nicht mehr der 2004 am Markt eingeführte DCR PC350. Obwohl er damals als sehr gutes Gerät angesehen wurde, ist er in Bezug auf die technische Entwicklung inzwischen überholt und entspricht nicht mehr heutigen Anforderungen. Insbesondere Auflösung und Speicher sind nicht mehr zeitgemäß.
Der DCR PC350 ist ein digitaler Camcorder für das Aufnahmeformat MiniDV. Er verwendet das Aufzeichnungssystem NTSC/PAL und verfügt (damals in dieser Klasse herausragend) über eine Einzelbild-Speicherauflösung von 3,05 Megapixel und einen 10fachen optischen sowie einen 120fachen digitalen Zoom. Der CCD-Bildsensor hat die Größe 1/3″, das LCD-Farbdisplay beträgt 2,5 Zoll.
Eine Besonderheit ist, dass sowohl Aufnahmen im Format 4:3 als auch 16:9 möglich sind. Der Camcorder verfügt über einen elektronischen Bildstabilisator und einen Modus, mit dem auch Nachtaufnahmen bei sehr schwacher Belichtung möglich sind. An Schnittstellen waren S-Video, Audio (RCA), FireWire/DV/iLink und USB vorhanden. Die beiden Lithium-Akkus der Größe AA sollen für 1,75 Stunden reichen. Selbstverständlich gibt es auch ein eingebautes Mikrofon. Mit einer Breite von 6 cm und einer Höhe und Tiefe von je 11 cm ist das Gerät sehr handlich und wiegt nur 0,4 kg.
Als Zubehör war dem Camcorder neben den Akkus und diverser PC-Software ein USB-Kabel (mit Treiber für den PC) und ein AV-Kabel beigefügt. Ebenso gehörte eine Lade-/Docking-Station zum Lieferumgang. Die serienmäßige Speicherkarte hatte 16 MB. Ein Akku-Ladegerät bzw. ein AC-Netzteil und eine Fernbedienung vervollständigten das Zubehör. Das Objektiv konnte durch eine Schutzkappe abgedeckt werden. Man erhält das Gerät heute nur noch als Gebrauchtgerät.
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